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wissenschaftliche Texte
Demmel HJ, Adler RH: Die biopsychosoziale Anamnese und das ärztliche Gespräch Volltext (pdf, 194 kb)
in: Wolowski A, Demmel HJ. Psychosomatische Medizin und Psychologie für Zahnmediziner. Stuttgart: Schattauer 2010
Erkrankungen, die sich im Kopf-Kiefer-Bereich ausbilden, sollten auch aus psychosomatischer Sicht beurteilt werden. Hier ist nicht die generelle Psychologisierung der Zahnmedizin gemeint, sondern es wird damit die Überzeugung ausgedrückt, dass der kranke Mensch immer in seiner ganzen Gestalt zu betrachten ist. Die biopsychosoziale Anamnese, das professionelle ärztliche Gespräch und das strukturierte Interview sind die Methoden der Wahl für den Zugang zur Symptomatik des Patienten und die Diagnostik in der zahnärztlichen Praxis. Das Verfahren wird ausführlich erläutert und begründet.
Lit:
Demmel, H.J: Schwierige Patienten – zum Problem unerkannter psychosomatischer Erkrankungen. Volltext (pdf, 260 kb)
in: Hoefert H-W, Hellmann W (Hrsg.): Kommunikation als Erfolgsfaktor im Krankenhaus. Heidelberg: Economica 2008, S. 53-78
Patienten, die den sonst so präzisen, normalen Ablauf in der Praxis oder Klinik stören, werden im Allgemeinen als „schwierig“ eingestuft. Häufig sind das Patienten, die „merkwürdig“ erscheinen, weil ihre Beschwerden oder Symptomschilderung nicht zu den erlernten, anatomisch physiologisch und oft monokausal definierten Krankheitsbildern passen. Ohne Integration psychosomatischen Denkens, der Berücksichtigung von Erkenntnisprozessen und der Anwendung professioneller Kommunikation ist eine Diagnose bei diesen Patienten nicht möglich.
Demmel, H.J; Lamprecht, F: Zahnmedizin
Volltext (pdf, 156 kb)
in: von Uexküll, Th u.a.(Hrsg): Psychosomatische Medizin,
Urban&Fischer, München 2003, 1201
Im Lehrbuch von Thure v. Uexküll erschien erstmalig in einem allgemeinen
Lehrbuch der Psychosomatischen Medizin ein Kapitel zur Zahnmedizin. Die
Oralmedizin aus psychosomatischer Sicht wird im Überblick beschrieben.
Demmel, H.J; Daubländer, M: Orofaziales
Schmerz-Dysfunktionssyndrom Volltext (pdf, 195kb)
in: Egle, U T (Hrsg): Handbuch Chronischer Schmerz, Schattauer, Stuttgart
2003
Die
Begriffe orofaziales Schmerz-Dysfunktionssyndrom und atypischer Gesichtsschmerz
werden häufig synonym verwendet, obwohl es sich um ätiologisch
unterschiedliche Krankheitsbilder handelt. Die Krankheitsbilder werden
definiert und andere gleichbedeutende Begriffe diskutiert. Die Ätiologie,
pathogenetische Faktoren und psychodynamische Erklärungskonzepte
werden ebenso dargestellt wie auch Therapiekonzepte.
Höfel L, Lange M, Jacobsen T: Beauty
and the teeth: Perception of tooth color and its influence on an overall
judgment of facial attractiveness [ausführliche Zusammenfassung] (pdf,
175kb)
Int J Periodontics Restorative Dent 2007; 27: 349-357
Die Attraktivität von jungen Erwachsenen wird untersucht anhand von Portraitfotos, die am Computer verändert worden sind. Diese Veränderungen beeinflussen die Attraktivität nicht in der Fremdwahrnehmung. Die Ergebnisse widersprechen den meisten bisherigen Publikationen zu diesem Thema.
Auswahl weiterer Publikationen von H.-J. Demmel:
Psychosomatische Aspekte bei Patienten mit Kopf- und Gesichtsschmerzen
in: Gesichts- und Kopfschmerzen, G.Siebert (Hrsg.), Hanser Verlag, München
1992, 241
Diagnostik aus der Sicht des Zahnarztes
in: Der Schmerzkranke - Eine Einführung in Pathogenese, Klinik und
Therapie aus psychosomatischer Sicht, U.T.Egle ,S.O.Hoffmann (Hrsg.) Schattauer,
Stuttgart, 1993, 243
Das Gespräch mit dem reklamierenden Patienten
Bayerisches Zahnärzteblatt 33(1994)23
und in: Jahrbuch Psychol.Psychosom.Zahnheilk., Bd.4, H.-G. Sergl u.a.
(Hrsg.), Quintessenz Verlag, Berlin, 1995,
Psychosomatic Dentistry (Demmel,H.-J., Lamprecht,F.)
in: Psychosomatic medicine, Th.v.Uexküll et al. (ed.), Urban and
Schwarzenberg, München, Wien, Baltimore, 1997, 774
Psychosomatik in der Zahnmedizin
in: Psychosomatik am Beginn des 21. Jahrhunderts: Chancen einer biopsychosozialen
Medizin, H.-Chr. Deter (Hrsg.) Huber, Bern, 2001, 444

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